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Jack London hat darüber geschrieben, Dutzende sind daran gescheitert – Emil Inauen wagt es trotzdem:
Yukon Quest, das härteste Schlittenhunderennen der Welt. Tausend Meilen Schnee, Eis und Wildnis.
Text: Edi Estermann
Photos: Gaudenz Danuser
Das Hecheln hört man zuerst. Gepresstes, rhythmisches Schnaufen. Dazu kräftiges Pfotenstapfen auf dem eisig gefrorenen Boden. Er prescht durchs weisse, im Reif erstarrte Unterholz, der «Emil-Express».
Emil Inauens Hundegespann. Weit nach hinten fliegende Zungen, dampfender Atem, scharfes Tempo. Siegfried, genannt «Sigge», und Nugget sind in Hochform.
Die beiden Leithunde zerren entschlossen am Harness, dem Zuggeschirr, sind hochkonzentriert auf die Strecke. «Easy, easy!» muss Emil Inauen die zehn Alaskan Huskies vor sich bremsen.
Der Mann hat leicht reden! Emil sitzt auf einem Vierrad-Töff, fährt im zweiten Gang – und bremst das Gespann.
Halb sieben Uhr morgens, 20 Grad minus. Akklimatisationstraining in der rauen Wildnis Kanadas. Für das härteste Schlittenhunderennen der Welt – das Yukon Quest.
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