Endlich wieder zu Hause
Nach über sieben Monaten Aufenthalt in Nordamerika ist Emil Inauen seit kurzem in seiner Heimat in Davos eingetroffen.
Der 40-stündige Reisemarathon habe ihn sehr viel Kraft gekostet, meinte Emil am letzten Mittwoch. Seine Hunde überstanden die sehr lange Reise ohne Probleme.
Am vergangenen Samstag erhielt er vom Cargolux Operation Office in Calgary das ‚ok' für die lang ersehnte Heimreise auf Montag in der Nacht. Am frühen Nachmittag brachen Marcel Erzinger und Emil mit Sack und Pack, Schlitten und den 21 Hunden zum 4 Stunden entfernten Flugplatz in Calgary auf.
Ein sehr langwieriges Fracht-Procedere mit über 70 zuvor angelieferten Pferden nach Japan war der Grund der Verspätung. Um 02.30 Uhr hob der Cargolux Jumbo Richtung Europa ab.
Während der ganzen acht Stunden Flug konnte Emil seine Hunde überwachen. Die Vierbeiner genossen den extra herunter gekühlten Frachtraum sichtlich. Zu warm war es im frühlingshaften Fernie gewesen. Zu gross die Temperaturunterschiede der noch kalten Nächte im Norden und denen in Fernie. Der Schnee war innert weniger Tagen geschmolzen. Und die Hunde steckten immer noch im Winterpelz.
Mit Freude stellte Emil dann auch die Kälte und den Regen in Luxemburg fest. Während der anschliessenden Fahrt nach Deutschland geriet der Tross sogar in Schneegestöber.
Bei Musher-Freund Hannes Kronbach wurden anschliessend die wenigen noch verbleibenden Stunden bis zum Morgengrauen um die Ohren geschlagen. Ohne Schlaf aber mit grosser Vorfreude auf seine Familie wurde Emil und der Tross von Peter Sutter abgeholt und noch am selben Morgen nach Davos gefahren.
Die Überraschung war perfekt als Emil die meterhohen Schneemauern in der Zwingeranlage zu Hause erblickte.
Erneut ein grosses Dankeschön geht an Flug-Sponsor Cargolux. Ohne diese Unterstützung wäre das Projekt Yukon Quest 2004 nicht möglich gewesen.
Herzlichen Dank auch an Marcel, Hannes und Peter, welche das Team transportiert und sicher nach Hause gebracht haben.
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